Rhythmische Sportgymnastik Frankfurt

RSG Shooting mit den Trainerinnen

Hier ein toller Bericht über das RSG Fotoshooting mit zwei Trainerinnen, welches ich letztens machen durfte. Vielen herzlichen Dank!!!

Trainer sein bedeutet…

Trainerfotoshooting RSG

 

… vor allem Mitfühlen können. Die Attribute der Rhythmischen Sportgymnastik „Eleganz, Grazie, Beweglichkeit, Leichtfüßigkeit“ erfordern harte Arbeit. Harte Arbeit der Gymnastinnen, aber auch harte Arbeit der Trainer. Das wichtigste dabei ist „seine“ Sportart auf eine besondere Art und Weise zu lieben. Ungeahnte Türen öffnen sich und belohnen den Schweiß, die Trainingsstunden und die Anstrengung. Kontakte in die unterschiedlichsten Richtungen entstehen.

So entstand auch der Kontakt zu Daniel und der Fotografie. Gerade die überaus beweglichen Gymnastinnen sind auf Bildern schön anzusehen. So begleitete Daniel uns auf einige Wettkämpfe und schenkte uns brillante Bilder der Wettkampfübungen. Auch im Training besuchte er uns und knipste was das Zeug hielt.

 

Nach ein paar Begegnungen fragte Daniel mich, ob ich („die eingerostete Trainerin“) nicht mal Lust auf ein Shooting hätte. Anfangs dachte ich es gibt doch bestimmt genügend „fittere“ Models wie mich und sagte spaßeshalber zu und betonte „wenn ihm mal jemand fehlen würde“. Einige Zeit verging, bis ich letzte Woche eine WhatsApp bekam, ob ich nicht in den Sommerferien Mal Zeit für ein Shooting hätte. Ich sagte einfach zu.

Schnell haben wir einen Termin, gleich am nächsten Tag vereinbart und es konnte losgehen.

Wie ein aufgescheuchtes Huhn suchte ich alle schon längst ausrangierten Trainingsklamotten zusammen, packte sie ein und überredete meine Trainer-Kollegin mitzukommen.

Strahlender Sonnenschein und ein blauer Himmel weckten mich am Shootingtag. Letzte Absprachen wurden getroffen und schon konnte es losgehen. Treffpunkt war der Walther Cromberg Platz in Frankfurt. Vorfreude auf schöne Bilder vertrieb die Unsicherheit. Angekommen, begrüßt und schon ging es los. Zu Beginn schoss Daniel Portraits. Schnell war die Stimmung aufgelockert und wir knippsten so einige Fotos. Daniel gab uns Tipps und wir probierten. Verkorkste Sprünge und komische Verrenkungen brachten uns immer wieder zum Lachen. Was wir nicht konnten wurde verworfen und wir fanden schnell Alternativen.

Wir wanderten weiter Richtung Osthafenbrücke. Einen weiteren Stopp schlug Daniel auf der Treppe der Brücke vor und wir schossen vor einem schönen Hintergrund weitere Bilder. Allein und zu zweit. Daniel leitete uns an und wir probierten. Weiter ging es auf die Brücke. Sie war vom Berufsverkehr und LKW’s fest in Beschlag genommen. Aber kein Problem für uns. Wir waren mittendrin und schossen weitere schöne Bilder. Portraits, gymnastische Elemente und Spaßfotos waren dabei. Was wir uns wünschten wurde realisiert. So wurde ich auch mal schnell zum Superhelden „Hulk“ vor der Frankfurter Skyline gemacht.

Durchgeschwitzt ging es weiter. Wir tourten durch den Park an der EZB und liefen dann wieder zurück zum Ausgangspunkt. Hier wartete der Brunnen mit einer Abkühlung auf uns. Buchlesend vor dem Brunnen und zum Abschluss im Brunnen entstanden weitere besondere Bilder. Kaum zu glauben, aber nach nur drei Stunden hatten waren wir schon wieder auf dem Heimweg und die Fotos konnten wir sogar noch am gleichen Abend bestaunen…

 

Der Tag danach ist einer dieser Tage an dem ich wiedermal mit meinen Gymnastinnen mitfühlen kann. Der Muskelkater hat mich eingeholt, meine Arme und Beine haben blaue Flecken davongetragen, aber die Belohnung dafür ist immens und überwiegt. Den Spaß den wir hatten ist unbezahlbar. Ich bin überwältigt, was man aus sich herausholen kann und freue mich über jedes einzelne Bild, das an diesem Tag entstanden ist.